Fury in the Slaughterhouse - Farewell & Goodbye

Als Fury in the Slaughterhouse im September letzten Jahres ihre Auflösung bekannt gaben, war dies für bekennende Wegbegleiter des Sextetts aus Hannover zwar ein Schock, jedoch wenig überraschend. So grassierten bereits seit längerem Trennungsgerüchte, die durch verschiedenen Soloprojekte einzelner Bandmitglieder immer wieder angeheizt wurden. Das mit dem Abschied nach 20jährigem Bandjubiläum auch für weniger treue Fans ein Hauch von Wehmut mitschwingt, liegt sicherlich am beeindruckenden, die deutsche Musiklandschaft prägenden Werdegang der Hannoveraner.
Jenseits von Hype und Skandalen erschufen Fury mit Jau, Mono und Brilliant Thieves unvergessliche Alben, machten sich mit Songs wie Radio Orchid, Time to Wonder und Every Generation Got Its Own Disease in nahezu jedem Gehörgang breit und errangen als “beste irische Band seit U2″ sogar in Übersee Erfolge. Um sich würdig von ihren Anhängern zu verabschieden, begeben sich Fury in the Slaughterhouse ab Ende März nochmal auf ausgedehnte Konzert- und Festivaltour, welche in ihrer Heimatstadt am 30. August ihren krönenden und endgültigen Abschluss finden soll.
28.03. Höxter - 29.03. Bochum - 30.03. Wuppertal - 01.04. Mannheim - 02.04. Saarbrücken - 03.04. Stuttgart - 05.04. München - 06.04. Nürnberg - 07.04. Wiesbaden - 11.04. Attendorn - 13.04. Bielefeld - 14.04. Münster - 15.04. Köln - 17.04. Berlin - 18.04. Uelzen - 19.04. Erfurt - 21.04. Braunschweig - 22.04. Rostock - 23.04. Bremen - 25.04. Lingen - 26.04. Olsberg - 29.05. Hamburg - 27.06. Leipzig - 23.08. Hartenholm - 28.08. Hannover (Zusatzkonzert) - 30.08. Hannover
Als besonderes Bonbon und Erinnerung an die The best of 20 years - farewell & goodbye-Tour 2008 sollen die Besucher direkt nach der Show den jeweiligen Konzertmitschnitt erwerben können.
Rückblick: Fury - Every Heart Is A Revolutionary Cell (August 2006)
Natürlich sind es Klassiker wie “Time To Wonder”, “Won´t Forget These Days” und “Radio Orchid” die einem bei Fury In The Slaughterhouse sofort in den Sinn kommen, deren Melodien und Texte schlagartig wieder präsent sind. Doch der nostalgische Blick zurück wird den Brüdern Wingenfelder und ihren Mitstreitern an der Schwelle zum zwanzigsten Bandjubiläum nicht mehr ganz gerecht.
Denn die Hannoveraner stehen seit ihrer Rückkehr zur alten Plattenfirma zunehmend für überraschendes Liedgut und eigenwillige Vielseitigkeit. Ein offenes Ohr für die lebendigen Songs neben der von Michel van Dyke komponierten, radiotauglichen Hitsingle “Homesick” wird daher auch mit variantenreicher Musikalität belohnt.
Natürlich sind es Klassiker wie “Time To Wonder”, “Won´t Forget These Days” und “Radio Orchid” die einem bei Fury In The Slaughterhouse sofort in den Sinn kommen, deren Melodien und Texte schlagartig wieder präsent sind. Doch der nostalgische Blick zurück wird den Brüdern Wingenfelder und ihren Mitstreitern an der Schwelle zum zwanzigsten Bandjubiläum nicht mehr ganz gerecht.
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